Auslastung ist nicht gleich Kalenderbelegung
Ein Kalender kann optisch voll sein und trotzdem zu wenig Umsatz erzeugen. Zwischen zwei Behandlungen entstehen Reinigung, Vorbereitung, Beratung, Bezahlung und Dokumentation. Auch kurzfristige Absagen und schlecht verteilte Lücken reduzieren die Zeit, die tatsächlich verkauft werden kann.
Für die Planung sollte deshalb nicht mit der gesamten Öffnungszeit gerechnet werden. Belastbarer ist eine Zahl produktiver Kabinenstunden pro Woche. Der erforderliche Umsatz wird anschließend auf diese verkaufbaren Stunden verteilt.
Gerätebehandlungen brauchen eine eigene Rechnung
Ein finanziertes Gerät erhöht die monatlichen Fixkosten, bevor auch nur eine Behandlung verkauft wurde. Neben Leasing oder Abschreibung gehören Wartung, Verbrauchsteile, Schulung, Ausfall und gegebenenfalls zusätzliche Versicherungen in die Kalkulation.
Die Behandlung lohnt sich erst, wenn Preis und realistische Buchungszahl diese Kosten tragen. Ein theoretisch hoher Preis hilft nicht, wenn das Gerät nur selten genutzt wird. Vor dem Kauf sollten deshalb Nachfrage, rechtliche Anwendung und Mindest-Auslastung gemeinsam geprüft werden.