Wie startet man ein Business?
Zuerst Tätigkeit, Genehmigungen und Rechtsform klären. Danach folgen je nach Rechtsform Notar und Register, Geschäftskonto, Gewerbeanmeldung, ELSTER und Buchhaltung.
Ein praktischer Ablauf für Einzelunternehmen, Freelancer, GbR, UG und GmbH: Rechtsform wählen, Gewerbe anmelden, Geschäftskonto eröffnen, ELSTER ausfüllen und Buchhaltung einrichten.
Kurze, eigenständig verständliche Antworten auf die häufigsten Fragen vor dem Start.
Zuerst Tätigkeit, Genehmigungen und Rechtsform klären. Danach folgen je nach Rechtsform Notar und Register, Geschäftskonto, Gewerbeanmeldung, ELSTER und Buchhaltung.
Ein Einzelstart lässt sich häufig innerhalb weniger Tage anstoßen. UG und GmbH dauern wegen Notar, Konto, Kapitaleinzahlung und Handelsregister regelmäßig länger.
Einzelunternehmen haben meist geringe formale Startkosten. Bei UG und GmbH kommen insbesondere Notar- und Registerkosten hinzu; Gebühren unterscheiden sich regional.
Belege und Gründungskosten entstehen oft vorher und müssen ab dem ersten Tag dokumentiert werden. Die Rechnungsstellung vor Erteilung sollte konkret mit Finanzamt oder Steuerberatung geklärt werden.
Wähle Tätigkeit, Team und Haftungswunsch. Das Ergebnis ist eine erste Orientierung, keine rechtliche oder steuerliche Einordnung.
Prüfe Genehmigungen, melde das Gewerbe an und sende anschließend den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.
Die Einordnung als Freiberuf oder Gewerbe und die Wahl der Rechtsform verändern den formalen Ablauf erheblich.
Freiberufler melden normalerweise kein Gewerbe an. Sie übermitteln den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und richten Konto, Rechnungen und Buchhaltung ein.
Nach Klärung von Tätigkeit, Rechtsform und Genehmigungen folgt die Gewerbeanmeldung. Anschließend wird der steuerliche Fragebogen über ELSTER übermittelt.
Gesellschaftsvertrag, Notar, Konto, Stammkapital und Handelsregister kommen vor beziehungsweise neben Gewerbeanmeldung und steuerlicher Erfassung hinzu.
Ob eine Tätigkeit steuerlich als freiberuflich gilt, entscheidet im Zweifel das Finanzamt. Reglementierte Berufe, Handwerk, Gastronomie, Bewachung, Vermittlung und weitere Branchen können zusätzliche Erlaubnisse oder Nachweise benötigen.
Die Reihenfolge ist ein belastbarer Standardablauf. Je nach Rechtsform, Bundesland, Gemeinde und Tätigkeit können einzelne Schritte parallel laufen oder zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein.
Definiere Angebot, Zielgruppe, Preise und prüfe vor der Anmeldung, ob die Tätigkeit erlaubnis-, zulassungs- oder kammerpflichtig ist.
Kläre, ob du freiberuflich oder gewerblich tätig bist und ob Einzelunternehmen, GbR, UG oder GmbH zum Risiko, Kapital und Team passt.
Prüfe Firmierung, ladungsfähige Anschrift, Domain und notwendige Vereinbarungen zwischen Gründern.
Kapitalgesellschaften benötigen Gesellschaftsvertrag beziehungsweise Musterprotokoll, notarielle Beurkundung und Handelsregisteranmeldung.
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Quelle: Unternehmensregister
Wähle ein Konto passend zu Rechtsform, Gründungsstatus, Karten, DATEV und Teamrollen; bei UG/GmbH wird darüber regelmäßig das Stammkapital eingezahlt.
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Gewerbliche Tätigkeiten werden beim zuständigen Gewerbeamt angezeigt. Freiberufler melden ihre Tätigkeit stattdessen direkt steuerlich an.
Die Anmeldung erfolgt bei der zuständigen Gemeinde beziehungsweise dem Gewerbeamt am Betriebssitz. Gebühren, Online-Verfahren und Unterlagen unterscheiden sich regional.
Quelle: Bundesportal: Gewerbe anmelden
Übermittle den passenden elektronischen Fragebogen und mache Angaben zu Tätigkeit, Umsätzen, Gewinn, Umsatzsteuer, Bankverbindung und Gewinnermittlung.
Das Finanzamt prüft den Fragebogen und vergibt die betriebliche Steuernummer; eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer kann bei Bedarf beantragt werden.
Die Steuernummer wird vom Finanzamt nach Prüfung vergeben. Sie ist nicht dasselbe wie Steuer-Identifikationsnummer, Handelsregisternummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Lege Rechnungsvorlagen, Belegfluss, Bankanbindung, E-Rechnungsfähigkeit und die Zusammenarbeit mit der Steuerberatung fest.
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Prüfe Berufsgenossenschaft, IHK/HWK, Krankenversicherung, branchenspezifische Pflichten und bei Beschäftigten die Betriebsnummer.
Wer Beschäftigte einstellt, benötigt vor der ersten Meldung zur Sozialversicherung eine Betriebsnummer. Kammern und Unfallversicherungsträger können sich nach der Anmeldung melden; branchenspezifische Pflichten bleiben separat zu prüfen.
Die Antworten sind bewusst kurz und verweisen bei Einzelfällen auf Finanzamt, Kammer oder fachliche Beratung.
Kläre zuerst Tätigkeit, Genehmigungen und Rechtsform. Danach folgen je nach Gründung Notar und Handelsregister, Geschäftskonto, Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung über ELSTER sowie Buchhaltung und Versicherungen.
Ein freiberuflicher oder gewerblicher Einzelstart kann formal oft innerhalb weniger Tage angestoßen werden. Eine UG oder GmbH benötigt zusätzlich Notar, Geschäftskonto, Kapitaleinzahlung und Handelsregister und dauert deshalb regelmäßig länger.
Die Kosten hängen von Rechtsform, Gemeinde, Beratung und Branche ab. Beim Einzelunternehmen fallen häufig nur regionale Anmeldegebühren und laufende Betriebskosten an; bei UG und GmbH kommen insbesondere Notar- und Registerkosten hinzu.
Vorbereitende Tätigkeiten und Ausgaben können bereits vor Erhalt der Steuernummer entstehen. Belege müssen vollständig gesammelt werden. Ob und wie bereits Rechnungen gestellt werden können, sollte im konkreten Fall mit dem Finanzamt oder der Steuerberatung geklärt werden.
Freiberufler benötigen normalerweise keine Gewerbeanmeldung, müssen ihre Tätigkeit aber steuerlich über ELSTER erfassen. Ob eine Tätigkeit als freiberuflich gilt, entscheidet im Zweifel das Finanzamt.
Für UG und GmbH wird ein Geschäftskonto regelmäßig für die Kapitaleinzahlung und den laufenden Zahlungsverkehr benötigt. Auch Einzelunternehmen und Freiberufler profitieren von einer klaren Trennung privater und betrieblicher Zahlungen.
Persönliche, dauerhaft vergebene Identifikationsnummer einer natürlichen Person. Sie ist nicht die betriebliche Steuernummer für Rechnungen.
Wird vom zuständigen Finanzamt für den steuerlichen Fall vergeben und kann sich bei Zuständigkeitswechsel ändern.
Separate Nummer für umsatzsteuerliche Sachverhalte, besonders relevant bei Geschäften mit Unternehmen in anderen EU-Staaten.
Registerkennung eines eingetragenen Unternehmens. Sie ersetzt weder Steuernummer noch Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Die genaue Liste hängt von Rechtsform, Gemeinde, Finanzamt, Bank und Tätigkeit ab.
| Bereich | Einzelunternehmen/Freelancer | UG/GmbH |
|---|---|---|
| Identität | Ausweis, Anschrift, persönliche Steuerdaten | Ausweise der Geschäftsführer und wirtschaftlich Berechtigten |
| Tätigkeit | präzise Tätigkeitsbeschreibung, Genehmigungen falls nötig | Unternehmensgegenstand, Genehmigungen falls nötig |
| Gründungsdokumente | gegebenenfalls GbR-Vertrag | Gesellschaftsvertrag/Musterprotokoll, Gesellschafterliste, notarielle Unterlagen |
| Banking | Kontodaten für Finanzamt und Zahlungen | Geschäftskonto, Kapitalnachweis und später Registerdaten |
| Steuern | Umsatz-/Gewinnschätzung, Umsatzsteuerwahl | Umsatz-/Gewinnschätzung, Beteiligungen, Geschäftsführung und Bilanzierungsdaten |
Zulassungen, Kosten und Zahlungsprozesse unterscheiden sich stark. Die Branchen-Fahrpläne gehen deshalb über die allgemeine Gewerbeanmeldung hinaus.
Handwerksrolle, Salon oder mobil, Kasse, Kosten und Personal.
Fahrplan öffnen →Handwerkskammer, Objektpreise, Personal, Touren und wiederkehrende Verträge.
Fahrplan öffnen →Fahrpläne für Studios, lokale Services, Handel, Gesundheit, Security und weitere Geschäftsmodelle.
Branchen-Hub öffnen →Services ersetzen keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Sie können aber standardisierte Abläufe, Dokumente, Kontoeröffnung und Buchhaltungssetup bündeln.
Holvi bietet ein Gründerkonto für GmbH und UG und verknüpft Konto, Karten, Rechnungen, E-Rechnung und Buchhaltungsfunktionen.
Holvi nennt Gründungspakete ab 99 EUR und digitales Gründerkonto für GmbH/UG. 2 QuellenQonto bietet eine Online-Gründung für GmbH und UG mit Notarprozess, Statusverfolgung und direktem Bezug zum Geschäftskonto.
Qonto nennt Online-Gründung ab 99 EUR; Notar, Register und Komplexität kommen hinzu. 2 Quellenfirma.de organisiert Unternehmensgründungen mit Paketen für Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften, Einzelunternehmen und individuelle Gründungsvorhaben.
firma.de nennt GmbH-Gründung ab 139 EUR im Angebotskontext; Paketdetails direkt beim Anbieter abgleichen. 2 Quellensevdesk positioniert Online-Gründung als Einstieg in einen digitalen Buchhaltungsworkflow mit Rechnungen, Belegen und Finanzen ab Tag 1.
Kosten und Paketumfang direkt bei sevdesk abgleichen; Fokus liegt auf Gründung plus Buchhaltungsstart.Belege, Verträge und Gründungskosten entstehen meist vor der endgültigen Steuernummer. Sie sollten von Beginn an vollständig gesammelt und dem richtigen Unternehmen zugeordnet werden.
Steuer- und Buchhaltungs-App für Selbstständige mit Rechnungen, Steuererklärungen, KI-Steuerberater und optionalem Banking.
BuchhaltungsButler ist eine Buchhaltungssoftware mit KI-gestützter Belegerkennung, Bankkonten, Kreditkarten, PayPal, E-Rechnung, Steuerberaterzugang, Auswertungen und optionalen E-Commerce-Schnittstellen.
FastBill ist eine webbasierte Lösung für Rechnungen, Angebote, Belege, E-Rechnungen, Banking, DATEV-Export, Steuerberaterzugang und automatisierte Buchhaltungsprozesse.
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Online-Buchhaltungssoftware für Rechnungen, Belege, Projekte, Zeiterfassung und einfache Buchhaltung.
WISO MeinBüro ist eine modulare Bürosoftware von Buhl für Rechnungen, vorbereitende Buchhaltung, Banking, E-Rechnung und Auftragsprozesse.
Zuständigkeit, Voraussetzungen, Unterlagen und regionaler Zugang zur Gewerbeanzeige.
Elektronischer Fragebogen für die Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit.
Betriebsnummer für Arbeitgeber vor der ersten Sozialversicherungsmeldung.
Zentraler Zugang zu Registerinformationen und Veröffentlichungen.
Dieser Fahrplan ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechts- oder Steuerberatung. Zuständigkeit, Gebühren, Unterlagen und Bearbeitungszeiten unterscheiden sich nach Ort, Rechtsform und Tätigkeit.