Eigener Salon
Höchster Kapital- und Organisationsbedarf: Räume, Einrichtung, Personal, Kasse, Hygiene und laufende Fixkosten.
Der konkrete Fahrplan für Salon, Stuhlmiete und mobilen Friseurservice – von Handwerksrolle und Gewerbeanmeldung bis Kasse, Geschäftskonto und erstem Kunden.
Höchster Kapital- und Organisationsbedarf: Räume, Einrichtung, Personal, Kasse, Hygiene und laufende Fixkosten.
Weniger Investition, aber Vertrag, echte Selbstständigkeit, eigene Kundschaft und Abrechnung müssen sauber getrennt sein.
Schlanker Start ohne eigenen Salon; Fahrtzeiten, Einzugsgebiet, Transport, Terminplanung und mobile Zahlungen werden wichtiger.
Die Reihenfolge ist ein praxistauglicher Standard. Region, Rechtsform und konkrete Tätigkeit können zusätzliche Schritte auslösen.
Prüfen Sie mit der zuständigen Handwerkskammer, auf welcher Grundlage die Eintragung in die Handwerksrolle möglich ist. Meisterbrief, gleichwertige Qualifikation, Ausübungsberechtigung oder Ausnahme sind Einzelfallfragen.
Entscheide zwischen Salon, Stuhlmiete und mobilem Angebot. Kalkuliere Auslastung, durchschnittlichen Bon, Materialeinsatz, Miete, Fahrtzeit und Personal.
Vor einem Mietvertrag Nutzbarkeit, Umbauten, Hygiene, Arbeitsschutz, Vermieterzustimmung und örtliche Anforderungen klären.
Nach Klärung der handwerksrechtlichen Voraussetzungen folgen Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung über ELSTER.
Bar- und Kartenzahlungen, Kassenführung, Tagesabschlüsse, Trinkgeld, Wareneinkauf und Belege von Beginn an als zusammenhängenden Prozess planen.
Geschäftskonten vergleichen Kontokosten berechnen Buchhaltungssoftware vergleichen Buchhaltungskosten berechnen
Betriebshaftpflicht, Krankenversicherung, Berufsgenossenschaft und bei Beschäftigten Betriebsnummer, Lohnabrechnung und Arbeitsverträge prüfen.
Keine pauschale Fantasiesumme: Berechnen Sie die Kosten für Ihr konkretes Modell, Ihren Standort und Ihre Absatzkanäle.
| Kostenblock | Was in die Planung gehört |
|---|---|
| Eintragung und Anmeldung | Gebühren bei Kammer und Gemeinde regional prüfen. |
| Räume und Einrichtung | Beim Salon meist größter Kapitalblock; Kaution, Umbau, Waschplätze und Ausstattung getrennt kalkulieren. |
| Werkzeug und Verbrauchsmaterial | Grundausstattung plus laufender, umsatzabhängiger Materialeinsatz. |
| Kasse, Kartenzahlung und Software | Fixkosten und Transaktionsgebühren zusammen vergleichen. |
| Liquiditätsreserve | Anlaufphase, schwankende Auslastung und private Lebenshaltung berücksichtigen. |
Friseure gehören grundsätzlich zu den zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A zur Handwerksordnung. Vor dem Start sollten Sie deshalb die Eintragungsvoraussetzungen direkt mit Ihrer Handwerkskammer klären.
Die wichtigsten Modelle in diesem Fahrplan sind Eigener Salon, Stuhlmiete und Mobiler Service. Welches Modell passt, hängt besonders von Kapital, Standort, Auslastung und gewünschter Organisationsgröße ab.
Wichtige Kostenblöcke sind Eintragung und Anmeldung, Räume und Einrichtung, Werkzeug und Verbrauchsmaterial, Kasse, Kartenzahlung und Software und Liquiditätsreserve. Zusätzlich sollten Steuern, Versicherungen, private Lebenshaltung und eine Liquiditätsreserve berücksichtigt werden.
Beginne mit Qualifikation und Eintragung klären, Geschäftsmodell und Standort rechnen und Räume und Pflichten prüfen. Erst danach sollten langfristige Verträge, größere Anschaffungen oder zusätzliche Mitarbeiter verbindlich eingeplant werden.
Bargeldeinzahlung, Kartenauszahlungen, Unterkonten für Steuern und Zugang für Buchhaltung prüfen.
Vergleich öffnen →Kassenumsätze, Kartenzahlungen, Einkauf und Belege möglichst ohne Medienbruch zusammenführen.
Vergleich öffnen →Bei Mitarbeitern zählen Vertragsdaten, Stunden, Zuschläge und verlässliche Übergabe an die Lohnabrechnung.
Vergleich öffnen →Vergleiche Anforderungen, Kalkulation und Betriebsprozesse verwandter Branchen.
Offizielle Liste der zulassungspflichtigen Handwerke; Friseure sind dort aufgeführt.
Zuständigkeit, Unterlagen und regionaler Zugang zur Gewerbeanzeige.
Allgemeine Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Prüfe Voraussetzungen, Gebühren und Pflichten für Ihren konkreten Fall bei den zuständigen Stellen.
Bei angenommenen 6 abrechenbaren Terminen pro Tag an 20 Tagen und 45 Euro Nettoerlös entstehen 5.400 Euro Monatsumsatz. Davon gehen Material, Raum, Personal und weitere Kosten ab. Zwei ausgefallene Termine täglich senken den Umsatz unter denselben Annahmen auf 3.600 Euro.
Ersetzen Sie die angenommenen Werte durch Ihre Daten: Nettoerlös − variable Kosten = Beitrag zu Personal, Fixkosten und Unternehmervergütung. Teilen Sie durch alle tatsächlich eingesetzten Stunden. Investitionen, Steuern und Liquiditätsreserve gesondert planen; die Beispiele sind keine beobachteten Marktpreise.
Trennen Sie Kassenvorgänge, Kartenzahlungen, Wareneinkauf und Rechnungen an Geschäftskunden. Die Buchhaltung muss die übergebenen Tages- und Belegdaten nachvollziehbar aufnehmen. Ein Rechnungsprogramm ersetzt nicht automatisch ein für Ihren Betrieb geeignetes Kassensystem.
Prüfen Sie einen vollständigen Tagesfall: Kartenzahlungen mit Gebühren, Bareinnahmen und eine Lieferantenrechnung. Stimmen Sie die Übergabe und die für Ihren Kassenprozess geltenden Anforderungen fachlich ab. Planen Sie bei Beschäftigten zusätzlich den getrennten Lohnablauf.
Rechnungssoftware auswählen · Liquidität mit Vorlage planen · Minijobs abrechnen